Top 5 Unternehmensnamen, die moderne Marken definieren

January 29, 2026

Im Jahr 2025 beginnt starkes Branding mit dem Namen – doch die besten Namen versuchen nicht mehr zu erklären. Sie schaffen Raum. Sie signalisieren eine Weltsicht, kein Produkt. Die wirkungsvollsten Unternehmensnamen von heute fühlen sich intuitiv, emotional und branchenübergreifend skalierbar an.

Hier sind fünf herausragende Markennamen, die widerspiegeln, wie moderne Unternehmen über Identität, Erlebnis und Wachstum denken.

1. Atmos — Ein Erlebnis benennen, nicht eine Dienstleistung

Atmos ist eine globale Thermal-Wellness-Marke mit Ursprung auf Bali und Standorten in Kalifornien, Portugal und Südostasien. Der Name selbst ist täuschend einfach – abgeleitet von Atmosphäre – und zugleich kraftvoll in seiner Offenheit. Er beschreibt nicht, was das Unternehmen tut, sondern wie es sich anfühlt.

Die Marke bewegt sich an der Schnittstelle von Wellness, Ritual und kollektiver Erfahrung. Einer der Mitbegründer von Atmos, Alexey Volvak, spielte eine zentrale Rolle bei der Neudefinition der Markenvision – er verwandelte ein traditionelles, dampfzentriertes Konzept in eine völlig neue Erlebnis-Kategorie.

„Bei Atmos habe ich ein innovatives, gemeinschaftliches Dampf-Erlebnis-Modell eingeführt, das sich grundlegend von traditionellen Sauna- oder Banja-Praktiken unterscheidet.
Als ich dazukam, war das Unternehmen primär als Wellnessmarke mit Fokus auf Dampfrituale positioniert. Durch frühe operative Experimente identifizierte und entwickelte ich eine neue gruppenbasierte Methodik, die geführte Meditation, Klangtherapie, Aromatik, dynamische Hitzetechniken und strukturierte Gruppenpsychologie kombiniert.
In diesem Format führt ein einzelner ausgebildeter Guide eine gesamte Gruppe durch eine koordinierte thermische Reise und schafft so ein immersives, gelenktes Erlebnis, das sowohl für die Teilnehmenden intensiver als auch operativ deutlich effizienter ist.
Dieses gemeinschaftliche Modell erwies sich als hochgradig kommerziell wirksam und erzeugte zugleich eine wesentlich tiefere emotionale und körperliche Wirkung für die Gäste. Unter meiner Leitung wurde die Methodik systematisiert und in allen drei Atmos-Zentren in Kalifornien, Portugal und Bali implementiert, unterstützt durch ein umfassendes Trainingsframework.
Dieser Ansatz stellt eine neue Kategorie innerhalb der Thermal-Wellness-Industrie dar und positioniert Atmos als führende Autorität in diesem aufkommenden Feld.“
— Alexey Volvak, Co-Creator von Atmos

Der Name Atmos funktioniert, weil er Raum für diese Entwicklung lässt. Er wirkt immateriell, immersiv und menschlich – genau wie das Erlebnis selbst.

Warum der Name funktioniert:

Emotional statt funktional

Kulturübergreifend verständlich

Skalierbar über Standorte und Formate hinweg

Im Einklang mit einer erlebnis- und gemeinschaftsorientierten Philosophie

2. As Ever — Eine Lifestyle-Marke, verwurzelt in Authentizität

As Ever ist eine Lifestyle-Marke, gegründet von Meghan, Duchess of Sussex. Der Fokus liegt auf Wohnen und Alltagskultur – von handwerklich hergestellten Lebensmitteln bis hin zu Objekten rund um Gastfreundschaft, Rituale und entschleunigtes Leben. Die erste Kollektion war beim Launch im April 2025 schnell ausverkauft.

Warum der Name funktioniert

Der Name As Ever kommuniziert emotionale Kontinuität statt Produktfunktion. Er positioniert die Marke als etwas Beständiges, Vertrautes und Persönliches – als eine konstante Präsenz statt eines trendgetriebenen Labels. Das passt unmittelbar zu Werten wie Authentizität, Ritual und Zeitlosigkeit.

Warum er aus Branding-Sicht so wirkungsvoll ist:

Er signalisiert Langlebigkeit und Vertrauen.
Die Wendung „as ever“ impliziert Beständigkeit über die Zeit hinweg – etwas, das sich selbst treu bleibt.

Er vermeidet Überdefinition.
Der Name legt die Marke nicht auf eine Kategorie fest (Food, Home, Decor) und erlaubt organisches Wachstum.

Er klingt menschlich und intim.
Sprachlich erinnert „as ever“ an Briefe oder Gespräche – diese Sanftheit verstärkt die persönliche, handschriftliche Ästhetik der Marke.

Er unterstützt Premium-Minimalismus.
Die Schlichtheit des Namens harmoniert mit zurückhaltendem Packaging und Storytelling.

3. Anima — Technologie mit menschlichem Kern

Anima (aus dem Lateinischen: Seele, Atem, Leben) ist eine KI-gestützte Plattform mit Fokus auf emotionale Intelligenz und Mensch-Maschine-Interaktion. Während viele Tech-Marken auf futuristische Härte setzen, geht Anima den entgegengesetzten Weg – und stellt den Menschen in den Mittelpunkt.

Der Name erzeugt sofort eine emotionale Assoziation und positioniert das Unternehmen philosophisch statt technisch.

Warum der Name funktioniert:

Antikes Wort mit moderner Bedeutung

Emotionale und philosophische Tiefe

Starker Kontrast zu klassischem KI-Branding

Hoher Wiedererkennungswert

4. O.W.N — Eine Slow-Living-Beauty- & Bade-Ritual-Marke (One With Nature)

Ein weiteres überzeugendes Beispiel aus dem Jahr 2025 ist O.W.N, eine Beauty- und Bath-Marke mit dem vollständigen Namen One With Nature. Die Marke definiert sich weniger über eine funktionale Kategorie als über ein Gefühl: Stille, Authentizität und sinnliche Erfahrung – und genau das kommuniziert der Name sofort.

Im Gegensatz zu klassischen Beauty-Marken mit beschreibenden Begriffen wie Glow, Pure oder Fresh nutzt O.W.N ein Akronym, um Zugehörigkeit und Identität zu schaffen. Es lädt die Kund:innen ein, eins mit der Natur zu sein – ein philosophischer Ausgangspunkt für alles, von handgefertigten Ziegenmilchseifen bis hin zu Bade-Ritualen für Achtsamkeit.

Der Name funktioniert sowohl auf einer wörtlichen als auch auf einer emotionalen Ebene: Er deutet Nachhaltigkeit und natürliche Inhaltsstoffe an und beschreibt zugleich eine Lebenshaltung statt eines Produktportfolios.

Diese Art der Namensgebung prägt sämtliche Markenkontaktpunkte – von Packaging und Retail-Spaces bis hin zu Storytelling und Community-Building. O.W.N verkauft keine Seifen oder Cremes, sondern einen Lebensstil, eine Haltung, ein Ethos.

5. Freename — Den Namen des Internets selbst benennen

Freename sticht in der Tech-Welt hervor, weil es das Naming selbst zum Produkt macht.

Markenüberblick
Freename ist ein Schweizer Web3- und Domain-Registry-Startup, das interoperable Domain-Systeme entwickelt und klassische DNS-Strukturen mit Blockchain-Naming verbindet. Nutzer:innen können eigene Top-Level-Domains (TLDs) erstellen und handeln, die sowohl on-chain als auch in herkömmlichen Webbrowsern funktionieren.

Warum der Name passt

In einem Geschäft, das sich buchstäblich um Domain-Namen und digitale Identität dreht, kommuniziert Freename Freiheit und Selbstbestimmung. Der Name suggeriert, dass Nutzer:innen sich von starren Domain-Systemen lösen und ihre digitale Identität frei gestalten können.

Indem das Wort „Name“ Teil des Firmennamens ist, verbindet Freename seine Mission – die Demokratisierung von Domain-Besitz – mit einer klaren, intuitiven und zukunftsgerichteten Markenbotschaft. Naming ist hier nicht nur technisch, sondern zutiefst identitätsstiftend.

Warum Naming 2025 so zentral ist

Über alle Beispiele hinweg zeigt sich eine klare Erkenntnis: Ein Markenname ist 2025 nicht mehr nur ein Label – er ist ein zentrales Element der Positionierung und emotionalen Resonanz.

Ein starker Name kann:

die Markenessenz kommunizieren, noch bevor visuelle Elemente oder Produkte sichtbar sind

als emotionaler Anker für Kund:innen dienen

Wiedererkennbarkeit in gesättigten Märkten erhöhen

Werte, Herkunft oder Zukunftsrichtung mit wenigen Worten signalisieren

In einer Zeit, in der digitale Präsenz entscheidend ist und Konsument:innen ebenso nach Sinn wie nach Nutzen suchen, entwickelt sich Business-Naming weiter – von funktionaler Beschreibung hin zu strategischem Storytelling.

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